Kursankündigungen

Liebe Dharmafreunde,

am nächsten Wochenende wird Lama Kunga Dordsche aus dem Klausurzentrum Halscheid uns wieder besuchen und die Unterweisungen zur kurzen Ngöndro-Praxis des 17. Gyalwang Karmapa fortsetzen. Bitte meldet Euch an, wenn Ihr teilnehmen möchtet!  (Ankündigung siehe unten)

Und hier noch ein Hinweise auf ein neues Angebot in unserem Programm:
auf Anregung einiger Dharmafreunde werden wir künftig einmal im Monat einen Sanghatag anbieten, jeweils an einem Sonntag nachmittag, ab 15 Uhr,
meistens am 4. Sonntag des Monats. Bei diesem Treffen - mit Tee, Kaffee und Kuchen - werden wir die Gelegenheit haben,
uns über viele Dharmathemen persönlich auszutauschen,
Fragen zu klären, die nach Kursen offen geblieben sind,
generell besprechen zu können, wie wir die Dharmapraxis in unserem Alltag anwenden und nutzen können,
uns gegenseitig besser kennenzulernen, um als spirituelle Gemeinschaft besser füreinander da sein zu können,
aktuelle DVDs anschauen oder gemeinsam spazieren gehen etc. etc.

Wir werden am 19. 4. um 15 Uhr beginnen (in diesem Monat bin ich am 4. Sonntag leider nicht da),
am 31. Mai werden wir gemeinsam zur Vesakh-Feier (von Buddhas Geburtstag) nach Frankfurt fahren (vermutlich Ende nächster Woche wird das Programm feststehen, ich leite es dann an Euch weiter),
am 28. 6. ist dann der nächste Termin bei uns im Zentrum.
Im Juli entfällt der Termin, da wir ja am 19. 7. bereits gemeinsam unser Zentrumsjubiläum feiern werden.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr dazu kommt!
Herzliche Grüße, Dorothea

 
Lama Kunga Dordsche

Die kurze Ngöndro-Praxis des 17. Gyalwang Karmapa

10. April – 12. April 2015

Auf Bitten seiner westlichen Schüler hat Gyalwang Karmapa eine Kurzform der traditionellen Ngöndro-Praxis verfasst, in der die wesentlichen Elemente der allgemeinen und besonderen Vorbereitenden Übungen enthalten sind. Diese Übungen haben eine stark reinigende Wirkung und bereiten auf die Praxis von Mahamudra vor – der höchsten Meditation, die in unserer Schule gelehrt wird. Nachdem Lama Kunga im letzten Kurs die Opferung von „Mandalas“ gelehrt hat, wird er diesmal die Meditation des Guru Yoga erläutern und mit uns üben. „Guru Yoga“ (Sanskrit) bedeutet: „den eigenen Geist mit dem des Lehrers zu vereinen“. Diese Meditation ermöglicht uns, den Segen und die Verwirklichung unseres Meisters zu empfangen, unseren eigenen Geist im Spiegel seines Geistes zu erkennen.

Willkommen auf unserer Zentrumsseite

Vor mehr als 2500 Jahren lehrte Buddha die "Vier edlen Wahrheiten" .
Als erste edle Wahrheit, die Wahrheit vom Leiden : dass unsere Existenz in ihrer Natur leidvoll ist. Unvermeidbar erleben wir immer wieder Schmerzen, körperlich und psychisch.

In der zweiten edlen Wahrheit, der Wahrheit von der Ursache des Leidens zeigt Buddha, wie dieses Leiden aus Unwissenheit entsteht - daraus, das wir die wirkliche Natur unseres Geistes nicht erkennen.

In der dritten edlen Wahrheit erfahren wir, dass es für jedes Lebewesen ein Ende dieses Leidens gibt, da in jedem die Buddhanatur angelegt ist, die erkannt und verwirklicht werden kann. Ein Zustand jenseits von allem Leid und voller Qualitäten ( Weisheit, Liebe, Mitgefühl, unveränderliche Freude, Furchtlosigkeit).

In der vierten edlen Wahrheit schließlich lehrt Buddha, dass es Wege gibt, die zum Ende diesen Leidens führen.

Da seine Schüler unterschiedliche Ausgangsbedingungen, Interessen und Fähigkeiten hatten, gab Buddha viele unterschiedliche Mittel zur geistigen Entwicklung. Sie lassen sich in drei Fahrzeugen zusammenfassen.