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Das "kleine Fahrzeug" (Hinayana) zeigt uns, wie wir selbst freiwerden können von Leiden
(durch die Praxis von stiller Meditation, Einsichtsmeditation usw.)
Im Mahayana, dem "großen Fahrzeug", entwickeln wir die Motivation, Erleuchtung zu erlangen, um fähig zu werden, alle Wesen zu befreien. Dazu werden auf dem "Weg der Ursachen" (Sutrayana) die Grundlagen entwickelt, die zur Erleuchtung führen : Mitgefühl und ein Verständnis der Leerheit
(z.B. durch Tong-Len Meditation).
Im Vajrayana, dem "diamantenen Fahrzeug", (auch "Weg der Frucht" genannt) meditieren wir unmittelbar auf die Frucht des Weges, erleuchtete Qualitäten wie Mitgefühl u.a., in Form von "Meditationsgottheiten"
(z.B. Tschenresig oder Tara).
Unser Zentrum steht wie die anderen Zentren der Karma Kagyü Gemeinschaft seit 1993 unter der Schirmherrschaft des 17. Gyalwa Karmapa, der Ringu Tulku Rinpoche als spirituellen Leiter eingesetzt hat. Dieser besucht regelmäßig unser Zentrum, ebenso Lama Namse Rinpotsche, die Residentlamas des Kamalashila-Institutes und Lama Kunga Dordsche vom Klausurzentrum Halscheid.
Auch westliche Dharmalehrer (von denen einige in Heidelberg wohnen) unterrichten hier: Lama Manfred, Steffi Tsultrim, Lama Tashi, Angelika Wild-Regel, Yesche U. Regel und nicht zuletzt Lama Dorothea, die maßgeblich am Aufbau des Zentrums beteiligt war und es seit 1996 leitet und im Hause lebt.
In großen Abständen – in den Pausen zwischen seinen mehrjährigen Einzelretreats - kommt Lama Tenpa Gyamtso zu Besuch. Er war der Drei-Jahres-Retreatmeister im französischen Meditationszentrum Kagyü Ling, das Kalu Rinpoche gegründet hat. 2008 werden wir ihn nach sieben Jahren wiedersehen!
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